Wohnen in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede: Der Stadtteil-Guide
Wiemelhausen/Brenschede ist mit rund 18.650 Einwohnern einer der größten Stadtteile in Bochum und einer mit durchweg guter Wohnqualität. Er liegt mittig südlich der Innenstadt, grenzt im Norden direkt an das Zentrum und reicht im Süden bis Richtung Stiepel. Auf 5,5 Quadratkilometern findet sich hier fast alles, was Bochum an Wohnlagen zu bieten hat.
Innerhalb des Stadtteils gibt es gleich mehrere Viertel mit eigenem Namen und eigener Anhängerschaft. Ein Teil des Ehrenfelds liegt in Wiemelhausen/Brenschede, ebenso das Kirchviertel, das zu den beliebtesten Wohnlagen der Stadt zählt. Und dann ist da Brenschede mit einigen der exklusivsten Straßenzüge in ganz Bochum, darunter die Charlottenstraße und die Baumhofstraße.
Anders als die meisten Bochumer Stadtteile ist Wiemelhausen/Brenschede kein reiner Bestandsmarkt. Der Neubauanteil unter den Angeboten liegt bei 26 %, der Bestand stammt überwiegend aus den 1960er und 1970er Jahren, dazu viel aus den letzten zehn Jahren. In den vergangenen Jahren ist hier deutlich mehr entstanden als in vergleichbaren Lagen.
Für Familien spricht die Infrastruktur: In Wiemelhausen/Brenschede sind 8 Schulen und 11 Kindertageseinrichtungen erfasst, darunter mit dem Graf-Engelbert-Gymnasium, der Schiller-Schule und dem Neuen Gymnasium drei der bekanntesten Gymnasien Bochums. Versorgt ist der Stadtteil vollständig, mit 3 Supermärkten, 3 Apotheken und 13 Arztpraxen.
Häuser werden in Wiemelhausen/Brenschede derzeit zu median 3.805 €/m² angeboten, Eigentumswohnungen zu median 2.864 €/m². Häuser sind dabei median 24 Tage inseriert, bevor sie vom Markt verschwinden.
Bochum-Wiemelhausen/Brenschede in Zahlen (August 2026)
Der Kaufpreis für ein Haus in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede liegt mit Stand August 2026 bei median 3.805 €/m², die Spanne reicht von 3.300 bis 4.800 €/m². Eigentumswohnungen kosten in Wiemelhausen/Brenschede median 2.864 €/m², die Kaltmiete für Wohnungen liegt bei median 10,10 €/m². Die Bodenrichtwerte reichen je nach Lagezone von 240 €/m² bis 670 €/m². Der Gebäudebestand stammt überwiegend aus den 1960er und 1970er Jahren, dazu viel aus den letzten zehn Jahren, der Neubauanteil unter den Angeboten liegt bei 26 %.
| Einwohner (2024) | ca. 18.650 |
|---|---|
| Fläche | ca. 5,5 km² |
| Typische Baujahre | Häuser überwiegend aus den 1960er und 1970er Jahren |
| Kaufpreis Haus (€/m², Median) | 3.805 €/m² |
| Kaufpreis Eigentumswohnung (€/m², Median) | 2.864 €/m² |
| Kaltmiete Wohnung (€/m², Median) | 10,10 €/m² |
| Bodenrichtwert (€/m², Spanne nach Lagezone) | 240 €/m² bis 670 €/m² |
Einwohner und Fläche: Stadt Bochum, Bochumer Ortsteile kompakt 2025, Stand 31.12.2024. Kaufpreise und Mieten: Auswertung von Inseraten deutscher Immobilienportale (Median), Stand August 2026. Bodenrichtwerte: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Bochum (BORIS NRW), Stichtag 1.1.2026.
Preistrend Bestandsimmobilien in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede
Diese Kurve zeigt Bochum-Wiemelhausen/Brenschede selbst, nicht den Gesamtmarkt. Weil ein einzelner Stadtteil deutlich weniger Angebote umfasst als die Gesamtstadt, arbeiten wir hier mit Jahreswerten statt mit Monatswerten: Der Median eines ganzen Jahres ist robust genug für einen Vergleich, einzelne Monate wären es nicht.
In Wiemelhausen/Brenschede werden Häuser derzeit zu median 3.805 €/m² angeboten, die Spanne reicht von 3.300 bis 4.800 €/m². Eigentumswohnungen liegen bei median 2.864 €/m², hier reicht die Spanne von 2.400 bis 3.450 €/m², je nach Lage, Zustand und Baujahr. Im längerfristigen Verlauf sind Häuser in Wiemelhausen/Brenschede seit 2022 steigend (+24,0 %), Wohnungen seit 2021 stabil (+0,8 %).
Bei den Häusern lohnt ein zweiter Blick. Die Kurve zeigt Angebotspreise, und in Wiemelhausen/Brenschede liegt der Neubauanteil unter den Angeboten bei 26 %, deutlich höher als in den meisten Bochumer Stadtteilen. Neubau wird zu anderen Preisen angeboten als Bestand, und je mehr davon in einem Jahr am Markt ist, desto stärker hebt sich der Median. Ein Teil des Anstiegs beschreibt also, was angeboten wurde, nicht was ein bestehendes Haus heute mehr wert ist.
Der amtliche Immobilienrichtwert liefert dazu die Gegenprobe. Er wird nicht aus Angeboten abgeleitet, sondern aus beurkundeten Kaufverträgen, und er liegt für Häuser in Wiemelhausen/Brenschede seit 2022 um 2 % gestiegen, für Wohnungen seit 2022 um 16 % gestiegen. Wer wissen will, wohin sich der Bestandsmarkt tatsächlich bewegt hat, schaut auf diese Reihe.
Zur Einordnung der Gesamtmarkt: In Bochum werden Häuser aktuell zu 3.443 €/m² angeboten nach 3.286 €/m² im Vorjahr, der Markt ist damit gestiegen (+4,8 %). Eigentumswohnungen liegen in Bochum bei 2.413 €/m² nach 2.385 €/m² und sind damit gestiegen (+1,2 %).
Was ein Objekt in Wiemelhausen/Brenschede am Ende erzielt, entscheidet sich weniger am Stadtteilnamen als am Viertel. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Bochum weist für den Stadtteil 36 Bodenrichtwertzonen aus, die Spanne reicht von 240 bis 670 €/m². Zwischen den Straßenzügen in Brenschede und den einfacheren Lagen liegt fast das Dreifache.
Median-Quadratmeterpreise im Verkauf in €/m² im Jahresmittel, 2021 bis 2026. Ein Stadtteil umfasst deutlich weniger Angebote als die Gesamtstadt; einzelne Jahre reagieren deshalb empfindlich darauf, welche Objekte gerade am Markt waren. Stand: August 2026.
Wo Bochum-Wiemelhausen/Brenschede am teuersten ist und warum
Die teuerste Ecke in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede liegt in Brenschede, rund um die Charlottenstraße, die Baumhofstraße und das Tanneneck. Dort erreichen die Bodenrichtwerte 670 €/m², und dort stehen einige der exklusivsten Straßenzüge in ganz Bochum: großzügige Grundstücke, viel Grün, ruhige Lage. Wer das nötige Kleingeld hat, will hierhin. Wir haben im vergangenen Jahr an der Charlottenstraße ein sanierungsbedürftiges Einfamilienhaus auf einem großzügigen Grundstück zu einem Spitzenpreis verkauft. In dieser Lage weicht ein Bestandsbau nicht selten einem Neubau, und der Preis spielt dabei eine untergeordnete Rolle.
Das zweite prägende Viertel ist das Kirchviertel. Es liegt rund um die Kirche St. Johannes, sein Zentrum ist die Kreuzung von Brenscheder Straße, Borgholzstraße und Bruchstraße, und es gehört zu den beliebtesten Wohnlagen der Stadt. Charakteristisch sind die alten Zechenhäuser, die den Charme des Viertels ausmachen. Sie kommen so gut wie nie auf den Markt. Wir haben im Kirchviertel bereits mehrere verkauft, und jedes Mal war der Andrang enorm.
Gebaut wird in Wiemelhausen/Brenschede derzeit an mehreren Stellen. An der Brenscheder Straße errichtet die Kirchliche Zusatzversorgungskasse mit KiWi61 sechs Mehrfamilienhäuser mit 47 Wohnungen und Penthäusern zwischen 51 und 136 Quadratmetern, die zur Miete angeboten werden. Am Tanneneck ist ein weiteres hochwertiges Mehrfamilienhaus in Planung. Der Neubauanteil unter den Angeboten in Wiemelhausen/Brenschede liegt bei 26 %, und diese Projekte sind der Grund dafür.
Dazu kommt ein Teil des Ehrenfelds, das im Norden von Wiemelhausen/Brenschede liegt und ebenfalls zu den gefragtesten Adressen in Bochum zählt.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Bochum weist für Wiemelhausen/Brenschede insgesamt 36 Bodenrichtwertzonen aus, die Spanne reicht von 240 bis 670 €/m², der Median liegt bei 440 €/m². Bei einem Stadtteil dieser Größe mit derart unterschiedlichen Vierteln sagt der Median wenig über das einzelne Grundstück aus.
Wo Ihr Objekt in diesem Gefüge steht und was das für seinen Wert bedeutet, sagen wir Ihnen bei einer Besichtigung vor Ort.
| Grundstücke | Richtwert | Spanne | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bodenrichtwert | 440 €/m² | 240 bis 670 €/m² | 419 €/m² | 440 €/m² | 440 €/m² | 440 €/m² | 440 €/m² |
Der Immobilienmarkt in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede: Was gehandelt wird und wie schnell
Den einen Immobilienmarkt in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede gibt es nicht. Der Stadtteil reicht von der Innenstadtgrenze bis Richtung Stiepel, und zwischen dem Ehrenfeld im Norden und dem Kirchviertel liegen gefühlt Welten. Rund um die Charlottenstraße ist es noch einmal eine eigene Liga: Dort erreichen die Bodenrichtwerte 670 €/m², während sie andernorts im Stadtteil bei einem Bruchteil davon liegen. Wer über den Markt in Wiemelhausen/Brenschede spricht, muss also sagen, welches Viertel er meint.
Was in allen Vierteln gilt: Häuser sind knapper als Wohnungen. Im Erhebungszeitraum wurden in Wiemelhausen/Brenschede 26 Haus- und 95 Wohnungsangebote ausgewertet, dazu 337 Mietangebote. Häuser haben median 145 m² Wohnfläche, Wohnungen 80 m².
Am knappsten sind die alten Zechenhäuser im Kirchviertel. Sie prägen das Viertel, sie kommen selten auf den Markt, und wenn eines angeboten wird, ist der Andrang groß. Wir haben im Kirchviertel bereits mehrere verkauft und wissen, wie schnell so etwas geht.
Schwerer tut sich der Markt beim selben Objekttyp wie überall in Bochum: dem sanierungsbedürftigen Objekt zum Preis eines gepflegten. Der Bestand in Wiemelhausen/Brenschede stammt überwiegend aus den 1960er und 1970er Jahren, dazu viel aus den letzten zehn Jahren, und was seither nicht angefasst wurde, steht heute vor Investitionen in Heizung, Fenster und Dämmung. Käufer rechnen das ein, Banken ebenfalls. In den Spitzenlagen gilt das allerdings nur eingeschränkt: Dort wird ein sanierungsbedürftiges Haus auf großem Grundstück auch deshalb gekauft, weil es dem Neubau weichen soll.
Beim Tempo liegen Häuser und Wohnungen in Wiemelhausen/Brenschede nah beieinander: Häuser sind median 24 Tage inseriert, Eigentumswohnungen 30 Tage. Für einen Stadtteil dieser Größe ist das zügig, und es zeigt, dass die Nachfrage über alle Viertel hinweg trägt.
Leben in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede
Ein Stadtteil, viele Viertel
Wiemelhausen/Brenschede beginnt an der Innenstadtgrenze und endet Richtung Stiepel. Dazwischen liegen das Ehrenfeld, das Kirchviertel rund um St. Johannes und Brenschede mit einigen der exklusivsten Straßen Bochums. Wer hier wohnt, sagt selten Wiemelhausen/Brenschede. Er sagt, in welchem Viertel er wohnt.
Einkaufen und Alltag in Wiemelhausen/Brenschede
Wiemelhausen/Brenschede ist zu groß für eine Einkaufsstraße, und genau das ist der Vorteil: Jedes Viertel hat seine eigene. Am dichtesten ist es im Kirchviertel rund um die Brenscheder Straße. Dort reihen sich Supermärkte, Bäcker, Apotheke, Drogerie, Blumenladen und Postfiliale aneinander, dazu kleine inhabergeführte Läden, die es in dieser Zahl in kaum einem anderen Bochumer Stadtteil gibt. Der Tipp unter Einheimischen ist die Fleischerei Kruse.
Insgesamt sind in Wiemelhausen/Brenschede 3 Supermärkte, 3 Apotheken, 13 Arztpraxen und 5 Zahnarztpraxen erfasst. Seit 2025 gibt es im Kirchviertel außerdem den Wimmel Markt: donnerstags von 17 bis 21 Uhr, unter dem Motto After Work im Kirchviertel.
Schulen und Kitas in Wiemelhausen/Brenschede
Bei den Schulen ist Wiemelhausen/Brenschede so gut ausgestattet wie kaum ein anderer Bochumer Stadtteil. Mit dem Graf-Engelbert-Gymnasium, der Schiller-Schule und dem Neuen Gymnasium Bochum liegen gleich drei Gymnasien im Stadtteil, dazu die Hans-Böckler-Realschule und mit der Freien Schule Bochum eine Gesamtschule in freier Trägerschaft. Grundschulen gibt es mit der Brenscheder Schule und der Borgholzschule ebenfalls vor Ort.
Bei der Betreuung sind in Wiemelhausen/Brenschede 11 Kindertageseinrichtungen erfasst, darunter das KiWi-Nest, die Krümelstube und das Kinderstübchen. Dazu kommen 34 Spielplätze im Stadtteil.
Freizeit und Natur
Für einen so zentral gelegenen Stadtteil ist Wiemelhausen/Brenschede erstaunlich grün: 21 Parks und Grünflächen sind hier erfasst, dazu 42 Sportstätten, darunter der TC Rechen und der Tennis-Club Südpark. Der Fußballverein des Stadtteils ist Concordia Wiemelhausen mit seiner Sportanlage an der Glücksburger Straße.
Kulturell ist Wiemelhausen/Brenschede ebenfalls gut versorgt. An der Markstraße steht der Malakow-Turm der ehemaligen Zeche Julius Philipp, in dem heute die medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität untergebracht ist. Dazu kommt das Prinzregenttheater, eines der bekanntesten Freien Theater in Nordrhein-Westfalen. Über die U35 mit den Stationen Brenscheder Straße und Wasserstraße ist man in wenigen Minuten in der Innenstadt oder an der Ruhr-Universität.
Ausgehen und Nachbarschaft
Gastronomisch hat Wiemelhausen/Brenschede Adressen für jeden Anlass. Das Bassano an der Wiemelhauser Straße gilt seit Jahren als einer der besten Italiener der Stadt, geführt von Mirca und Arne Casagrande, und wer dort die Gamberoni alla Bassano bestellt, macht nichts falsch. Im Seven Stones Quartier an der Universitätsstraße liegt die Kantine.wtf, das erste Bochumer Restaurant, das im Guide Michelin geführt wird.
Der schönste Nachmittag im Stadtteil beginnt allerdings im Kirchviertel. Das Glücksburg Café und Gedöns an der Brenscheder Straße hat Melanie Haß eröffnet, nachdem sie sich als Zugezogene gewundert hatte, dass es an diesem schönen Ort kein nettes Café gibt. Heute ist es für viele das zweite Wohnzimmer, mit selbstgebackenem Kuchen, gutem Kaffee und den Waffeln, die man probiert haben sollte. Vor der Tür steht ein Bücherschrank, für den sie die Patenschaft übernommen hat.
Für wen Wiemelhausen/Brenschede passt und für wen nicht
Wiemelhausen/Brenschede passt zu fast jeder Lebenslage, und das liegt an seiner Größe. Wer urban wohnen will, findet im Ehrenfeld und in den innenstadtnahen Lagen kurze Wege in die City. Wer ein Viertel mit eigenem Charakter sucht, findet es im Kirchviertel mit seinen Zechenhäusern und dem Café um die Ecke. Und wer die große Adresse will, findet sie in Brenschede. Familien kommen wegen der Schulen: Drei Gymnasien, eine Realschule, eine Gesamtschule und zwei Grundschulen liegen im Stadtteil.
Und für wen ist Wiemelhausen/Brenschede nichts? Für alle, die eine klare Antwort auf die Frage suchen, wie es hier ist. Den einen Charakter hat Wiemelhausen/Brenschede nicht, dafür ist er zu groß und zu unterschiedlich. Wer sich hier umsieht, sollte deshalb nicht den Stadtteil prüfen, sondern das Viertel und die Straße. Zwischen der Charlottenstraße und den einfacheren Lagen liegt beim Bodenrichtwert fast das Dreifache.
Häufige Fragen zu Bochum-Wiemelhausen/Brenschede
Was kostet ein Haus in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede?
Häuser in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede werden aktuell zu 3.300 bis 4.800 €/m² Wohnfläche angeboten, der Median liegt bei 3.805 €/m² (Stand: August 2026). Die oberen Werte werden in Brenschede erzielt, rund um die Charlottenstraße und die Baumhofstraße.
Was kostet eine Eigentumswohnung in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede?
Häuser in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede werden aktuell zu 3.300 bis 4.800 €/m² Wohnfläche angeboten, der Median liegt bei 3.805 €/m² (Stand: August 2026). Die oberen Werte werden in Brenschede erzielt, rund um die Charlottenstraße und die Baumhofstraße.
Wie hoch sind die Mieten in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede?
Die Kaltmieten in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede liegen aktuell bei 8,90 bis 12,10 €/m², der Median bei 10,10 €/m² (Stand: August 2026).
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede?
Die amtlichen Bodenrichtwerte in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede reichen je nach Lagezone von 240 bis 670 €/m², der Median liegt bei 440 €/m². Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Bochum weist für den Stadtteil 36 Richtwertzonen aus. Die höchsten Werte liegen in Brenschede rund um die Charlottenstraße. Bei einer Spanne von fast dem Dreifachen sagt der Median wenig über das einzelne Grundstück aus. Wichtig außerdem: Der Bodenrichtwert bezeichnet den Wert des unbebauten Grundstücks je Quadratmeter, nicht den Kaufpreis eines Hauses.
Welche Viertel gehören zu Bochum-Wiemelhausen/Brenschede?
Wiemelhausen/Brenschede reicht von der Innenstadtgrenze bis Richtung Stiepel und gliedert sich in mehrere Viertel mit eigenem Charakter. Im Norden liegt ein Teil des Ehrenfelds, das um 1900 planmäßig bebaut wurde. Das gewachsene Zentrum ist das Kirchviertel rund um die Kirche St. Johannes, bekannt für seine alten Zechenhäuser. Und in Brenschede liegen einige der exklusivsten Straßenzüge Bochums.
Was macht das Kirchviertel in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede aus?
Das Kirchviertel ist das gewachsene Zentrum von Wiemelhausen/Brenschede und liegt rund um die Kirche St. Johannes, an der Kreuzung von Brenscheder Straße, Borgholzstraße und Bruchstraße. Charakteristisch sind die alten Zechenhäuser, dazu eine dichte Nahversorgung mit Supermärkten, Bäckern, Apotheke und inhabergeführten Läden. Seit 2025 findet dort donnerstags der Wimmel Markt statt. Die Zechenhäuser kommen selten auf den Markt und sind entsprechend gefragt.
Ist Bochum-Wiemelhausen/Brenschede eine gute Wohngegend?
Ja, Wiemelhausen/Brenschede gilt durchweg als gute Wohnlage. Der Stadtteil liegt südlich der Innenstadt, ist über die U35 in wenigen Minuten mit der City und der Ruhr-Universität verbunden und bietet Wohnraum in jeder Preisklasse, von der Altbauwohnung im Ehrenfeld bis zur Villa in Brenschede. Für Familien sprechen drei Gymnasien, eine Realschule, eine Gesamtschule und zwei Grundschulen im Stadtteil.
Wie familienfreundlich ist Bochum-Wiemelhausen/Brenschede?
Sehr familienfreundlich. In Wiemelhausen/Brenschede liegen mit dem Graf-Engelbert-Gymnasium, der Schiller-Schule und dem Neuen Gymnasium drei Gymnasien, dazu die Hans-Böckler-Realschule, die Freie Schule Bochum sowie die Brenscheder Schule und die Borgholzschule als Grundschulen. Erfasst sind außerdem 11 Kindertageseinrichtungen und 34 Spielplätze.
Wie ist Bochum-Wiemelhausen/Brenschede angebunden?
Sehr gut. Über die U35 mit den Stationen Brenscheder Straße und Wasserstraße erreicht man die Bochumer Innenstadt und die Ruhr-Universität in wenigen Minuten. Mit dem Auto sind von der Ortsmitte aus in 15 Minuten 28 von 30 Bochumer Stadtteilen erreichbar, in 20 Minuten alle 30. Die A448 verläuft am nördlichen Rand des Stadtteils.
Wie schnell verkauft sich eine Immobilie in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede?
Häuser sind in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede median 24 Tage inseriert, Eigentumswohnungen 30 Tage (Stand: August 2026). Länger dauert es bei sanierungsbedürftigen Objekten, die zum Preis eines gepflegten angeboten werden. In den Spitzenlagen gilt das allerdings nur eingeschränkt, dort wird ein sanierungsbedürftiges Haus auf großem Grundstück auch deshalb gekauft, weil es einem Neubau weichen soll.
Wo liegt Bochum-Wiemelhausen/Brenschede?
Wiemelhausen/Brenschede liegt südlich der Bochumer Innenstadt und reicht bis Richtung Stiepel, im Westen grenzt der Stadtteil an Weitmar, im Osten an Altenbochum und Querenburg. Auf 5,55 Quadratkilometern leben rund 18.400 Menschen, damit ist Wiemelhausen/Brenschede einer der größten Stadtteile in Bochum.
Ihr Immobilienmakler in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede
Kein Online-Rechner der Welt kann die Individualität Ihrer Immobilie bewerten. In Bochum-Wiemelhausen/Brenschede gilt das besonders, weil der Stadtteil kein einheitlicher Markt ist. Zwischen einem Zechenhaus im Kirchviertel, einer Altbauwohnung im Ehrenfeld und einem Grundstück in Brenschede liegen bei den Bodenrichtwerten fast das Dreifache und drei völlig verschiedene Käufergruppen.
Wer hier verkauft, braucht deshalb jemanden, der weiß, welches Objekt wen anspricht. Wir haben im vergangenen Jahr an der Charlottenstraße ein sanierungsbedürftiges Einfamilienhaus auf großzügigem Grundstück zu einem Spitzenpreis verkauft, und im Kirchviertel bereits mehrere Zechenhäuser, jedes Mal mit großem Andrang.
Wir bewerten in Wiemelhausen/Brenschede persönlich und vor Ort, kostenlos und unverbindlich. Dazu kommt eine Käuferdatenbank mit über 15.000 aktiven Suchprofilen, von Familien über Selbstnutzer bis zu Käufern, für die der Preis eine untergeordnete Rolle spielt.
Ihre Ansprechpartner in Bochum-Wiemelhausen/Brenschede
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Bochum hat 30 Stadtteile, und sie sind unterschiedlicher, als es von außen wirkt. Unsere Karte zeigt zu jedem Viertel die aktuellen Marktdaten, die Lage im Stadtgebiet und unsere Angebote vor Ort. Ob das grüne Stiepel, familienfreundliches Weitmar oder das Stadtparkviertel in Grumme: Jeder Stadtteil hat seinen eigenen Charakter.
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